„Racial Profiling in Mannheim“: Film & Podiumsdiskussion 25. September 2020, 19:00 Uhr (einander.Aktionstage)

Der Tod von George Floyd durch rassistische Polizeigewalt in den USA hat auch in Deutschland die Debatte um Racial Profiling in den Polizeibehörden neu entfacht. 2012 entschied das Verwaltungsgericht in Koblenz, dass die Bundespolizei Zugreisende ohne konkreten Verdacht kontrollieren und nach ihrer Hautfarbe auswählen darf. Ausgehend von diesem Urteil entstand 2013 der erste Dokumentarfilm über Racial Profiling in Deutschland.

Im Rahmen der einander.Aktionstage zeigt der Migrationsbeirat Mannheim in Kooperation mit dem antidiskriminierungsbüro mannheim e.V. am 25. September 2020 um 19 Uhr im Ratssaal im Stadthaus N1 den Dokumentarfilm ID-Withoutcolors erstmalig in Mannheim. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP Berlin), des Mannheimer Antidiskriminierungsbüros und der Mannheimer Polizei statt. Gemeinsam wollen wir uns mit der Praxis des Racial Profiling in Mannheim auseinandersetzen.

Unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg

 

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